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Drahtlose Ad Hoc Netze: Interferenzverteilung in Relay-Netzen


Communications Engineering Lab
Kreuzstr. 11, Zi.
Tel.:
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Stichworte: Stochastische Geometrie, Punkt-Prozesse, Relay-Kommunikation

Beschreibung

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Relay-Kommunikation besitzt zahlreiche Vorteile, wie z.B. erhöhte Netzabdeckung, robustere Kommunikation über Fading-Kanäle oder die Möglichkeit Netzwerkkodierung zu betreiben. Bislang wurde größtenteils die Performance einer einfachen Punkt-zu-Punktverbindung (Sender-Relay-Empfänger) ohne Einfluss einer konkreten Interferenzquelle analysiert, wobei verschiedene Relay-Techniken berücksichtigt wurden. Es gibt aber auch weitere, informations-theoretische, Arbeiten, in denen der Einfluss einer fiktiven Interferenzquelle auf die Performance von Relay-Kommunikation untersucht wurde.

In dieser Arbeit soll nun eine realistische Annahme für die Form der Interferenz getroffen werden, die in drahtlosen ad hoc Netzen zu erwarten ist. In ad hoc Netzen ist die gegenseitige Interferenz durch gleichzeitigen Medienzugriff meist die einflussreichste Interferenzquelle.

Ein möglicher Ansatz, um die Interferenzverteilung in einem drahtlosen ad hoc Netz zu bestimmen, ist durch die stochastische Geometrie gegeben. Hierbei werden die Positionen der Netz-Teilnehmer als Zufallsvariablen aufgefasst und mittels Punkt-Prozessen in der Ebene modelliert.

Aufgabenstellung

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In der Arbeit soll zunächst eine geeignete Modellierung für die Interferenz durch andere Netz-Teilnehmer, die ebenfalls Relay-Kommunikation betrieben, gefunden werden. Hierbei sollen Methoden aus der stochastischen Geometrie genutzt werden. Im weiteren Verlauf sollen, basierend auf dem Interferenzmodell, verschiedene Relay-Strategien untersucht werden. Abschließend soll herausgearbeitet werden, an welchen Stellen sich Unterschiede in der Performance von Relay-Kommunikation ergeben, wenn Relay-Kommunikation in einem drahtlosen ad hoc Netz betrachtet wird.


Voraussetzungen:

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