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Optimierte Realisierung eines Turbo Entzerrers


Communications Engineering Lab
Kreuzstr. 11, Zi.
Tel.:
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Stichworte: Turbo Entzerrung, Parallele Programmierung, General Purpose Processor

Beschreibung

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/Arbeiten/uploaded/249Turbolader-Modell_optim.jpgDie Verwendung von hochdatenratigen Single-Carrier-Verfahren im Mobilfunk erfordert aufgrund des Mehrwegeempfangs den Einsatz eines Kanalentzerrers. Die durch die Mehrwegeausbreitung verursachte Intersymbolinterferenz erstreckt sich zeitlich über mehrere Informationssymbole und muss zur korrekten Demodulation des Signals geschätzt und rückgängig gemacht werden. Im Fall eines Turbo Entzerrers werden Entzerrung und Dekodierung iterativ auf einen empfangen Datenblock angewendet. Durch den Austausch von Soft Information zwischen beiden Operationen erzielt dieser Ansatz im Vergleich zu konventionellen Entzerrern beachtliche Gewinne.
Die iterative Durchführung eines Dekodiervorgangs erhöht jedoch drastisch die Komplexität des Entzerrers: In einem Iterationsschritt muss neben der eigentlichen Entzerrung zusätzlich die Dekodierung mit einem rechenintensiven Soft-Input/Soft-Output Dekoder durchgeführt werden. Der Einsatz von Turbo Entzerrern ist deshalb im Software Defined Radio Bereich aufgrund der programmierbaren Prozessoren erschwert.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Rechenaufwand des Turbo Entzerrers zu reduzieren. Neben der Optimierung der verwendeten Algorithmen sollen zusätzlich nebenläufige Strukturen identifiziert und durch parallele Programmierung realisiert werden. Als Zielplattform wird ein General Purpose Processor (GPP) verwendet.

Aufgabenstellung

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1. Einarbeitung in die Theorie der Turbo Entzerrung
2. Analyse des vorhandenen, nicht-optimierten Simulink Modells*
3. Optimierung der Algorithmen und Vergleich mit (*)


Voraussetzungen:

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