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Turbo-Entzerrung für GMSK-modulierte Signale


Communications Engineering Lab
Kreuzstr. 11, Zi.
Tel.:
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Stichworte: Turbo-Entzerrung, GMSK, MATLAB

Beschreibung

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/Arbeiten/uploaded/263Turbolader-Modell_GMSK.jpgDie Verwendung von hochdatenratigen Single-Carrier-Verfahren im Mobilfunk erfordert aufgrund des Mehrwegeempfangs den Einsatz eines Kanalentzerrers. Die durch die Mehrwegeausbreitung verursachte Intersymbolinterferenz erstreckt sich zeitlich über mehrere Informationssymbole und muss zur korrekten Decodierung des Signals geschätzt und rückgängig gemacht werden. Im Falle eines Turbo-Entzerrers werden Entzerrung und Decodierung iterativ auf einen empfangen Datenblock angewendet. Durch den Austausch von Zuverlässigkeitsinformationen zwischen beiden Operationen erzielt dieser Ansatz im Vergleich zu konventionellen Entzerrern beachtliche Gewinne im Hinblick auf die Bitfehlerraten. Der Gewinn ist auf die im Mehrwegekanal und Encoder erzeugte extrinsische Information zurückzuführen. Im Falle von GMSK-modulierten Signalen wird zudem senderseitig bereits durch die gedächtnisbehaftete Modulation extrinsische Information generiert.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die gedächtnisbehaftete Modulation beim Entwurf der Turbo-Entzerrung zu berücksichtigen und die Anpassung der Algorithmen vorzunehmen. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Realisierung linearer Entzerrer gelegt werden die nach dem Minimum-Mean-Square-Error Prinzip operieren.

Aufgabenstellung

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1. Einarbeitung in die Theorie der Turbo-Entzerrung und der GMSK-Modulation
2. Entwurf der Entzerrung für einen AWGN-Kanal
3. Erweiterung der Entzerrung für Kanäle mit Intersymbolinterferenz
4. Simulation und Verifikation der Algorithmen in MATLAB


Voraussetzungen:

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